Estland: Was muss ein Mietgerät an Bord haben?
Die vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung für Miet-SUP, -Kajak, -Jetski, -Motorboot und -Segelboot – jede Zeile mit dem Paragrafen der Vorschrift und einem Link dorthin. Dazu, was du Kunden beim Check-out sagst.
Gesetz Nõuded väikelaeva varustusele, määrus nr 70 (RT I, 07.11.2025, 12), in Kraft seit 10.11.2025
Behörde: Taristuminister / Transpordiamet
Gilt für in Estland registrierte Kleinfahrzeuge (2,5–24 m). Jetskis, Kajaks, Kanus und andere muskelbetriebene Fahrzeuge sind nach dem estnischen Seeverkehrssicherheitsgesetz keine „Kleinfahrzeuge“.
Die estnische Liste gilt für in Estland registrierte Boote. Ein Gastboot folgt den Regeln seines eigenen Flaggenstaats.
Amtlichen Text lesen ↗ · Regeln geprüft am 2. Oktober 2026
Allgemeiner Hinweis: Die Listen unten sind die Ausrüstungsvorschriften für Sportboote. Vermieten ist ein Gewerbe, und manche Länder haben eigene Regeln für Miet- oder gewerblich genutzte Boote oder verlangen eine Genehmigung. Kläre vor der Saison mit Taristuminister / Transpordiamet oder dem örtlichen Hafenmeister, welche Regeln für deine Flotte gelten.
SUP-Board vermieten
Berechnet für Eine Person auf einem SUP-Board, ohne Motor, tagsüber.
Vorgeschrieben 0
Estland: Die Ausrüstungsvorschriften gelten für Boote. SUP-Board gehört nicht dazu, also gilt keine gesetzliche Mitführliste – örtliche Verordnungen, Strandregeln oder Tragepflichten können trotzdem gelten.
Das sagst du dem Kunden beim Check-out
ALLGEMEINER HINWEIS- Schwimmhilfe anpassen und sagen, ob hier eine Tragepflicht gilt (siehe „Führerschein, Rettungsweste und Charter“).
- Die Leash zeigen: Spiral-Leash am Knöchel auf ruhigem Wasser, Hüft-Leash mit Schnellauslösung auf Flüssen und bei Strömung.
- Auf einer Karte zeigen, wo sie fahren dürfen, wo die Badezonen sind und wo Bootsverkehr ist.
- Ablandiger Wind: hinknien oder hinlegen, quer zum Wind zum nächsten Ufer paddeln – nicht zurück zur Station.
- Rückgabezeit vereinbaren und wie ihr sie erreicht.
- So rufen sie Hilfe: Handy in einer wasserdichten Hülle, die Seenotnummer unten, beim Board bleiben.
Keine gesetzliche Pflicht – ein Ausgangspunkt für deine eigene Einweisung. Deine Versicherung oder örtliche Regeln können mehr verlangen.
Druckbare Sicherheitskarte für deinen Steg erstellen →Empfohlen – nicht vorgeschrieben
- Hüft-Leash mit SchnellauslösungStrömendes Wasser verlangt eine Hüft-Leash mit Schnellauslösung – eine Knöchel-Leash in der Strömung ist eine Gefahr, kein Sicherheitsmittel.
- Spiral-Leash am KnöchelFlachwasser. Dein Board ist dein größter Auftriebskörper; bleib mit ihm verbunden.
- Schwimmhilfe, 50 N (CE)Eine aufblasbare Gürtelweste ist so unauffällig, dass man sie tatsächlich trägt.
- Schwimmfähige wasserdichte HandyhülleSchwimmfähig, am Körper, nicht aufs Board geschnallt.
- Trockenanzug oder dicker NeoprenanzugKälteschock nach einem Sturz vom Board ist der klassische Unfall zu Saisonbeginn.
- Pfeife an der WesteKostet nichts, trägt weit.
Bewährte Praxis für dieses Mietgerät, aus dem Ausrüstungs-Check. Ausrüstungs-Check ↗
Kajak / Kanu vermieten
Berechnet für Eine Person in einem Kajak oder Kanu, ohne Motor, tagsüber.
Vorgeschrieben 0
Estland: Die Ausrüstungsvorschriften gelten für Boote. Kajak / Kanu gehört nicht dazu, also gilt keine gesetzliche Mitführliste – örtliche Verordnungen, Strandregeln oder Tragepflichten können trotzdem gelten.
Das sagst du dem Kunden beim Check-out
ALLGEMEINER HINWEIS- Schwimmhilfe anpassen; prüfen, dass die Auslöseschlaufe der Spritzdecke außen liegt und sie sie ziehen können.
- Kentern: beim Kajak bleiben, festhalten, es ans Ufer schwimmen oder auf Hilfe warten; den Paddelschwimmer zeigen, falls du einen mitgibst.
- Das Gebiet zeigen, Wehre, Strömung oder Fahrrinnen, und wo sie anlanden dürfen.
- Gruppen bleiben zusammen; die stärkste Person paddelt als Letzte.
- Rückgabezeit vereinbaren und wie ihr sie erreicht.
- So rufen sie Hilfe: Handy in einer wasserdichten Hülle, die Seenotnummer unten.
Keine gesetzliche Pflicht – ein Ausgangspunkt für deine eigene Einweisung. Deine Versicherung oder örtliche Regeln können mehr verlangen.
Druckbare Sicherheitskarte für deinen Steg erstellen →Empfohlen – nicht vorgeschrieben
- Schwimmhilfe, 50 N (CE)Die ganze Zeit getragen. Eine Schwimmweste in der Tagesluke hat noch niemanden gerettet.
- Paddelfloat + HandpumpeMit Handpumpe ist das die eigentliche Selbstrettungsausrüstung – üb es, bevor du es brauchst.
- SpritzdeckeEin vollgelaufenes Cockpit beendet die Tour.
- AuftriebskörperHält das Boot nach einer Kenterung bergbar.
- UKW-Handfunkgerät, schwimmfähigSeekajak: wasserdichtes Handfunkgerät, am Körper.
- Persönliches Blitzlicht / WestenlichtDu sitzt sehr tief. Gesehen zu werden ist das ganze Problem.
Bewährte Praxis für dieses Mietgerät, aus dem Ausrüstungs-Check. Ausrüstungs-Check ↗
Jetski vermieten
Berechnet für Ein Jetski mit Fahrer und einem Mitfahrer, tagsüber. Jetskis gelten als schneller als 20 Knoten.
Vorgeschrieben 0
Nach dem estnischen Seeverkehrssicherheitsgesetz ist ein Jetski kein „Kleinfahrzeug“, die Ausrüstungsverordnung für Kleinfahrzeuge gilt also nicht. Für Jetskis gelten eigene Bestimmungen – frag vor dem Start bei Transpordiamet nach.
Das sagst du dem Kunden beim Check-out
ALLGEMEINER HINWEIS- Quickstop-Leine ans Handgelenk oder an die Weste – jedes Mal, wenn der Motor läuft.
- Rettungswesten an Fahrer und Mitfahrer, geschlossen – die Tragepflicht unten prüfen.
- Das Gebiet zeigen, Sperrzonen, Badende und die Geschwindigkeitsgrenzen in Ufernähe und in Häfen (örtliche Regeln).
- Führerschein und Alter: Vor der Schlüsselübergabe prüfen, ob der Mieter hier fahren darf (siehe unten).
- Kentern: wie man ihn aufrichtet (Aufkleber am Rumpf) und von hinten wieder aufsteigt.
- Kraftstoff, Rückgabezeit und wie man Hilfe ruft.
Keine gesetzliche Pflicht – ein Ausgangspunkt für deine eigene Einweisung. Deine Versicherung oder örtliche Regeln können mehr verlangen.
Druckbare Sicherheitskarte für deinen Steg erstellen →Empfohlen – nicht vorgeschrieben
- Prallschutz- / AuftriebswestePrallschutz und Auftrieb – du schlägst hart aufs Wasser.
- Quickstop-Leine / kabelloser NotstoppHandgelenk-Leine, jedes einzelne Mal.
- Schwimmfähige wasserdichte HandyhülleAm Körper, nicht im Staufach.
- Pfeife an der WesteMotor aus, Stimme weg – eine Pfeife trägt.
- Trockenanzug oder dicker NeoprenanzugIns Wasser fällst du sicher – fragt sich nur, wann.
Bewährte Praxis für dieses Mietgerät, aus dem Ausrüstungs-Check. Ausrüstungs-Check ↗
Motorboot vermieten
Berechnet für Ein offenes Motorboot, 5 m, Außenborder bis 25 kW (34 PS), mit CE-Kennzeichnung, bis zu vier Erwachsene, tagsüber, kein Kocher an Bord.
Vorgeschrieben 15
- Schwimmhilfe, 50 N (CE)pro PersonNur: Bis 5 sm
Eine 50-N-Schwimmhilfe oder eine 100-N-Rettungsweste für jede Person an Bord, passend zur Person, CE-gekennzeichnet.
Määrus nr 70 § 2(1) p 1, § 4 · Quelle - Lenzpumpe oder Ösfass
Lenzpumpe oder Ösfass.
Määrus nr 70 § 2(1) p 3 · Quelle - Positionslaternen
Lichter nach den Kollisionsverhütungsregeln (bzw. den Binnenschifffahrtsregeln).
Määrus nr 70 § 2(1) p 4 · Quelle - Anker + Ankerleine (≥ 3 Bootslängen, ≥ 15 m)
Ankerleine mindestens drei Bootslängen und nie unter 15 m; sie darf zugleich als Schleppleine dienen.
Määrus nr 70 § 2(1) p 5, § 8 · Quelle - Riemen oder Paddel
Boote unter 7 m Länge über alles.
Määrus nr 70 § 2(1) p 6 · Quelle - Schallsignal (Horn o. Ä.)
Nebelhorn oder anderes Schallsignal.
Määrus nr 70 § 2(1) p 7 · Quelle - KompassMäärus nr 70 § 2(1) p 8 · Quelle
- Abfallbehälter
Möglichkeit zum Sammeln von Abfall.
Määrus nr 70 § 2(1) p 9 · Quelle - Rote Handfackeln× 2
Zwei rote Handfackeln, wasserdicht verpackt, innerhalb des Ablaufdatums.
Määrus nr 70 § 2(1) p 10, § 5 · Quelle - Rettungsweste, 100 N (CE)pro PersonNur: Über 5 sm
Mehr als 5 sm auf See (9 km binnen) – und bei jeder Fahrt mit zahlenden Gästen – eine 100-N-Rettungsweste pro Person, CE- oder SOLAS-gekennzeichnet.
Määrus nr 70 § 2(2) p 1, § 9 · Quelle - Rettungsring oder Rettungsschlinge + 15–25 m WurfleineNur: Über 5 sm
Rettungsring oder Rettungsschlinge mit 15–25 m Wurfleine.
Määrus nr 70 § 2(2) p 2 · Quelle - Rote Fallschirmraketen× 2Nur: Über 5 sm
Zwei rote Fallschirmraketen.
Määrus nr 70 § 2(2) p 3 · Quelle - Seekarte + Mittel zur PositionsbestimmungNur: Über 5 sm
Navigationsausrüstung zur Positionsbestimmung und eine Seekarte.
Määrus nr 70 § 2(2) p 4 · Quelle - Erste-Hilfe-Set fürs RevierNur: Über 5 sm
Der Schiffsführer stellt es passend zum Revier und seinen Risiken zusammen.
Määrus nr 70 § 2(2) p 5, § 7 · Quelle - FernglasNur: Über 5 sm Määrus nr 70 § 2(2) p 6 · Quelle
Zusätzlich vorgeschrieben, wenn …
Zeilen, die dazukommen, wenn deine Vermietung von der oben beschriebenen abweicht.
Kocher oder Heizung mit offener Flamme, Gas oder Kraftstoffkanister an Bord2
- Feuerlöscher, 2 kg
Vorgeschrieben bei Innenborder, Außenborder über 25 kW, Heizung mit offener Flamme, Gasgeräten oder brennbaren Flüssigkeiten. Mindestens 2 kg Löschmittel.
Määrus nr 70 § 6(1) · Quelle - Löschdecke
Vorgeschrieben bei Heizung mit offener Flamme, Gasgeräten oder brennbaren Flüssigkeiten.
Määrus nr 70 § 6(4) · Quelle
Außenborder über 25 kW (34 PS)1
- Feuerlöscher, 2 kg
Vorgeschrieben bei Innenborder, Außenborder über 25 kW, Heizung mit offener Flamme, Gasgeräten oder brennbaren Flüssigkeiten. Mindestens 2 kg Löschmittel.
Määrus nr 70 § 6(1) · Quelle
Einbaumotor oder Z-Antrieb1
- Feuerlöscher, 2 kg
Vorgeschrieben bei Innenborder, Außenborder über 25 kW, Heizung mit offener Flamme, Gasgeräten oder brennbaren Flüssigkeiten. Mindestens 2 kg Löschmittel.
Määrus nr 70 § 6(1) · Quelle
Entgeltliche oder gewerbliche Nutzung (in manchen Ländern zählt Vermietung dazu – siehe oben)6
- Rettungsweste, 100 N (CE)pro PersonNur: Bis 5 sm
Mehr als 5 sm auf See (9 km binnen) – und bei jeder Fahrt mit zahlenden Gästen – eine 100-N-Rettungsweste pro Person, CE- oder SOLAS-gekennzeichnet.
Määrus nr 70 § 2(2) p 1, § 9 · Quelle - Rettungsring oder Rettungsschlinge + 15–25 m WurfleineNur: Bis 5 sm
Rettungsring oder Rettungsschlinge mit 15–25 m Wurfleine.
Määrus nr 70 § 2(2) p 2 · Quelle - Rote Fallschirmraketen× 2Nur: Bis 5 sm
Zwei rote Fallschirmraketen.
Määrus nr 70 § 2(2) p 3 · Quelle - Seekarte + Mittel zur PositionsbestimmungNur: Bis 5 sm
Navigationsausrüstung zur Positionsbestimmung und eine Seekarte.
Määrus nr 70 § 2(2) p 4 · Quelle - Erste-Hilfe-Set fürs RevierNur: Bis 5 sm
Der Schiffsführer stellt es passend zum Revier und seinen Risiken zusammen.
Määrus nr 70 § 2(2) p 5, § 7 · Quelle - FernglasNur: Bis 5 sm Määrus nr 70 § 2(2) p 6 · Quelle
Das sagst du dem Kunden beim Check-out
ALLGEMEINER HINWEIS- Quickstop-Leine an den Fahrer – jedes Mal, wenn der Motor läuft.
- Wo die Rettungswesten liegen und wie man sie anlegt – Kindergrößen nach Gewicht.
- Motor starten und stoppen, Kraftstoff, Anker, und wie man anlegt.
- Auf einer Karte das Gebiet, Untiefen, Fahrrinnen und Sperrzonen zeigen; Vorsicht mit dem Propeller bei Badenden.
- Wettergrenzen und Rückgabezeit; Lichter, falls sie nach Sonnenuntergang unterwegs sein könnten.
- So rufen sie Hilfe: UKW-Kanal 16, falls an Bord, die Seenotnummer unten.
Keine gesetzliche Pflicht – ein Ausgangspunkt für deine eigene Einweisung. Deine Versicherung oder örtliche Regeln können mehr verlangen.
Druckbare Sicherheitskarte für deinen Steg erstellen →Empfohlen – nicht vorgeschrieben
- Quickstop-Leine / kabelloser NotstoppEin Gleitboot, das seinen Fahrer verliert, kreist zurück über ihn. Das wertvollste Einzelteil auf einem Motorboot.
- Automatik-Rettungsweste, 150 NAutomatisch aufblasend – sie funktioniert, ob du beim Aufprall bei Bewusstsein warst oder nicht.
- Badeleiter, vom Wasser aus erreichbarAllein aus dem Wasser über ein hohes Freibord zurück an Bord – plane das, bevor du es brauchst.
- Fest eingebautes UKW mit DSCDSC-Notalarm mit Position, abgehört von allen um dich herum.
- PLB, 406 MHz, registriertFür den Fall, dass du außer UKW-Reichweite bist oder das Gerät abgesoffen ist.
- CO-MelderBenzinmotoren und eine geschlossene Kajüte.
Bewährte Praxis für dieses Mietgerät, aus dem Ausrüstungs-Check. Ausrüstungs-Check ↗
Segelboot vermieten
Berechnet für Eine Segelyacht, 9 m, mit Kajüte, Einbaumotor und Gaskocher, mit CE-Kennzeichnung, bis zu sechs Erwachsene, tagsüber.
Vorgeschrieben 16
- Schwimmhilfe, 50 N (CE)pro PersonNur: Bis 5 sm
Eine 50-N-Schwimmhilfe oder eine 100-N-Rettungsweste für jede Person an Bord, passend zur Person, CE-gekennzeichnet.
Määrus nr 70 § 2(1) p 1, § 4 · Quelle - Feuerlöscher, 2 kg
Vorgeschrieben bei Innenborder, Außenborder über 25 kW, Heizung mit offener Flamme, Gasgeräten oder brennbaren Flüssigkeiten. Mindestens 2 kg Löschmittel.
Määrus nr 70 § 6(1) · Quelle - Löschdecke
Vorgeschrieben bei Heizung mit offener Flamme, Gasgeräten oder brennbaren Flüssigkeiten.
Määrus nr 70 § 6(4) · Quelle - Lenzpumpe oder Ösfass
Lenzpumpe oder Ösfass.
Määrus nr 70 § 2(1) p 3 · Quelle - Positionslaternen
Lichter nach den Kollisionsverhütungsregeln (bzw. den Binnenschifffahrtsregeln).
Määrus nr 70 § 2(1) p 4 · Quelle - Anker + Ankerleine (≥ 3 Bootslängen, ≥ 15 m)
Ankerleine mindestens drei Bootslängen und nie unter 15 m; sie darf zugleich als Schleppleine dienen.
Määrus nr 70 § 2(1) p 5, § 8 · Quelle - Schallsignal (Horn o. Ä.)
Nebelhorn oder anderes Schallsignal.
Määrus nr 70 § 2(1) p 7 · Quelle - KompassMäärus nr 70 § 2(1) p 8 · Quelle
- Abfallbehälter
Möglichkeit zum Sammeln von Abfall.
Määrus nr 70 § 2(1) p 9 · Quelle - Rote Handfackeln× 2
Zwei rote Handfackeln, wasserdicht verpackt, innerhalb des Ablaufdatums.
Määrus nr 70 § 2(1) p 10, § 5 · Quelle - Rettungsweste, 100 N (CE)pro PersonNur: Über 5 sm
Mehr als 5 sm auf See (9 km binnen) – und bei jeder Fahrt mit zahlenden Gästen – eine 100-N-Rettungsweste pro Person, CE- oder SOLAS-gekennzeichnet.
Määrus nr 70 § 2(2) p 1, § 9 · Quelle - Rettungsring oder Rettungsschlinge + 15–25 m WurfleineNur: Über 5 sm
Rettungsring oder Rettungsschlinge mit 15–25 m Wurfleine.
Määrus nr 70 § 2(2) p 2 · Quelle - Rote Fallschirmraketen× 2Nur: Über 5 sm
Zwei rote Fallschirmraketen.
Määrus nr 70 § 2(2) p 3 · Quelle - Seekarte + Mittel zur PositionsbestimmungNur: Über 5 sm
Navigationsausrüstung zur Positionsbestimmung und eine Seekarte.
Määrus nr 70 § 2(2) p 4 · Quelle - Erste-Hilfe-Set fürs RevierNur: Über 5 sm
Der Schiffsführer stellt es passend zum Revier und seinen Risiken zusammen.
Määrus nr 70 § 2(2) p 5, § 7 · Quelle - FernglasNur: Über 5 sm Määrus nr 70 § 2(2) p 6 · Quelle
Zusätzlich vorgeschrieben, wenn …
Zeilen, die dazukommen, wenn deine Vermietung von der oben beschriebenen abweicht.
Entgeltliche oder gewerbliche Nutzung (in manchen Ländern zählt Vermietung dazu – siehe oben)6
- Rettungsweste, 100 N (CE)pro PersonNur: Bis 5 sm
Mehr als 5 sm auf See (9 km binnen) – und bei jeder Fahrt mit zahlenden Gästen – eine 100-N-Rettungsweste pro Person, CE- oder SOLAS-gekennzeichnet.
Määrus nr 70 § 2(2) p 1, § 9 · Quelle - Rettungsring oder Rettungsschlinge + 15–25 m Wurfleine× 2
Fahrten mit zahlenden Gästen auf Booten über 7 m: zwei Rettungsringe oder Rettungsschlingen mit Wurfleinen.
Määrus nr 70 § 2(2) p 2, § 9(2) · Quelle - Rote Fallschirmraketen× 2Nur: Bis 5 sm
Zwei rote Fallschirmraketen.
Määrus nr 70 § 2(2) p 3 · Quelle - Seekarte + Mittel zur PositionsbestimmungNur: Bis 5 sm
Navigationsausrüstung zur Positionsbestimmung und eine Seekarte.
Määrus nr 70 § 2(2) p 4 · Quelle - Erste-Hilfe-Set fürs RevierNur: Bis 5 sm
Der Schiffsführer stellt es passend zum Revier und seinen Risiken zusammen.
Määrus nr 70 § 2(2) p 5, § 7 · Quelle - FernglasNur: Bis 5 sm Määrus nr 70 § 2(2) p 6 · Quelle
Das sagst du dem Kunden beim Check-out
ALLGEMEINER HINWEIS- Rettungswesten und Lifebelts: wo sie sind, wann man sie trägt, wie man sich einpickt.
- Mensch über Bord: wer den Rettungsring wirft, wer zeigt, wie man unter Motor zurückkommt.
- Gaskocher: Ventil nach Gebrauch schließen, lüften; Feuerlöscher und Löschdecke.
- Reffen, Motor, Lenzpumpe und Anker.
- Wettergrenzen, Gebiet und Seekarten; Rückgabezeit und Meldung.
- UKW: Kanal 16, die DSC-Notruftaste und die Seenotnummer unten.
Keine gesetzliche Pflicht – ein Ausgangspunkt für deine eigene Einweisung. Deine Versicherung oder örtliche Regeln können mehr verlangen.
Druckbare Sicherheitskarte für deinen Steg erstellen →Empfohlen – nicht vorgeschrieben
- Automatik-Rettungsweste, 150 NAuf See eine 150-N-Automatikweste mit Spritzschutzhaube, Licht, Lifebelt-Öse und Schrittgurt – eine 100-N-Weste dreht eine bewusstlose Person im Seegang nicht um.
- Strecktaue + LifelinesEinpicken ist das, was ein Mensch-über-Bord überhaupt verhindert.
- AIS-MOB-Sender, an der RettungswesteEiner pro Crewmitglied, an der Weste. Er setzt eine Markierung auf deinen eigenen Plotter – eine Fackel hilft nur, wenn schon jemand hinsieht.
- Fest eingebautes UKW mit DSCDSC-Notalarm per Knopfdruck, mit deiner Position.
- EPIRB, 406 MHz, registriertDer Alarm, der nicht davon abhängt, dass jemand in UKW-Reichweite ist.
- RadarreflektorViel befahrene Schifffahrtswege – Finnischer Meerbusen, Ärmelkanal, Straße von Gibraltar – sind dicht und schnell.
Bewährte Praxis für dieses Mietgerät, aus dem Ausrüstungs-Check. Ausrüstungs-Check ↗
Führerschein, Rettungsweste und Charter
Für Mieter und Schiffsführer, aus den eigenen Texten der Behörden. Geprüft am 14. Oktober 2026.
A foreign-flagged recreational craft in Estonian waters must hold the certificates its flag state requires. On Estonian boats, no skipper certificate is needed for craft with up to 25 m² of sail or 25 kW engine power, in daylight and good visibility, within 5 nautical miles of the coast.
Transpordiamet (Estonian Transport Administration) · Transpordiamet (Estonian Transport Administration), 'Abiks paadimehele 2026'Small craft and boats under 12 m must carry a correctly sized buoyancy aid (at least 50 N) or life jacket (at least 100 N) for every person on board; more than 5 nautical miles from shore at sea (9 km on inland waters) a life jacket of at least 100 N per person is required. Transpordiamet advises wearing a life jacket.
Transpordiamet (Estonian Transport Administration), 'Abiks paadimehele 2026' · Transpordiamet (Estonian Transport Administration), 'Abiks paadimehele 2026'Wenn eine Vermietung Hilfe braucht
Estland: die zuständige Seenotleitung für diese Gewässer – auf deine Sicherheitskarte und in die Handys deines Teams.
Wo Fleet hilft
Fleet ersetzt keinen einzigen Gegenstand oben. Es hilft deinem Team, jede Vermietung im Blick zu behalten, sobald sie draußen ist – wir bauen es mit Pilotbetrieben für die Saison 2027.
Druckbare Checkliste · Estland
Ein Blatt pro Mietgerät für die Gewässer, in denen du vermietest: die vorgeschriebene Ausrüstung mit dem Paragrafen der Vorschrift, was du dem Kunden sagst, und eine Zeile zum Abzeichnen für dein Team. Druck es aus oder speichere es als PDF.
Fragen von Verleihern
Estland: Welche Sicherheitsausrüstung braucht ein Mietgerät der Art „SUP-Board“?
Estland: Die Ausrüstungsvorschriften für Sportboote erfassen „SUP-Board“ nicht, also gilt dafür keine gesetzliche Mitführliste. Tragepflichten, Strandregeln oder örtliche Verordnungen können trotzdem gelten – siehe die Seite.
Estland: Welche Sicherheitsausrüstung braucht ein Mietgerät der Art „Kajak / Kanu“?
Estland: Die Ausrüstungsvorschriften für Sportboote erfassen „Kajak / Kanu“ nicht, also gilt dafür keine gesetzliche Mitführliste. Tragepflichten, Strandregeln oder örtliche Verordnungen können trotzdem gelten – siehe die Seite.
Estland: Welche Sicherheitsausrüstung braucht ein Mietgerät der Art „Jetski“?
Estland: Die Ausrüstungsvorschriften für Sportboote erfassen „Jetski“ nicht, also gilt dafür keine gesetzliche Mitführliste. Tragepflichten, Strandregeln oder örtliche Verordnungen können trotzdem gelten – siehe die Seite.
Estland: Welche Sicherheitsausrüstung braucht ein Mietgerät der Art „Motorboot“?
Laut Nõuded väikelaeva varustusele, määrus nr 70 (RT I, 07.11.2025, 12), in Kraft seit 10.11.2025, für die Vermietung, von der wir ausgehen (Ein offenes Motorboot, 5 m, Außenborder bis 25 kW (34 PS), mit CE-Kennzeichnung, bis zu vier Erwachsene, tagsüber, kein Kocher an Bord): Schwimmhilfe, 50 N (CE), Lenzpumpe oder Ösfass, Positionslaternen, Anker + Ankerleine (≥ 3 Bootslängen, ≥ 15 m), Riemen oder Paddel, Schallsignal (Horn o. Ä.), Kompass, Abfallbehälter, Rote Handfackeln, Rettungsweste, 100 N (CE), Rettungsring oder Rettungsschlinge + 15–25 m Wurfleine, Rote Fallschirmraketen, Seekarte + Mittel zur Positionsbestimmung, Erste-Hilfe-Set fürs Revier und Fernglas. Manche Zeilen gelten nur in bestimmten Gewässern, und entgeltliche oder gewerbliche Nutzung kann mehr verlangen – siehe die Seite.
Estland: Welche Sicherheitsausrüstung braucht ein Mietgerät der Art „Segelboot“?
Laut Nõuded väikelaeva varustusele, määrus nr 70 (RT I, 07.11.2025, 12), in Kraft seit 10.11.2025, für die Vermietung, von der wir ausgehen (Eine Segelyacht, 9 m, mit Kajüte, Einbaumotor und Gaskocher, mit CE-Kennzeichnung, bis zu sechs Erwachsene, tagsüber): Schwimmhilfe, 50 N (CE), Feuerlöscher, 2 kg, Löschdecke, Lenzpumpe oder Ösfass, Positionslaternen, Anker + Ankerleine (≥ 3 Bootslängen, ≥ 15 m), Schallsignal (Horn o. Ä.), Kompass, Abfallbehälter, Rote Handfackeln, Rettungsweste, 100 N (CE), Rettungsring oder Rettungsschlinge + 15–25 m Wurfleine, Rote Fallschirmraketen, Seekarte + Mittel zur Positionsbestimmung, Erste-Hilfe-Set fürs Revier und Fernglas. Manche Zeilen gelten nur in bestimmten Gewässern, und entgeltliche oder gewerbliche Nutzung kann mehr verlangen – siehe die Seite.
Estland: Brauchen Mieter einen Führerschein?
A foreign-flagged recreational craft in Estonian waters must hold the certificates its flag state requires. On Estonian boats, no skipper certificate is needed for craft with up to 25 m² of sail or 25 kW engine power, in daylight and good visibility, within 5 nautical miles of the coast.
Ist das Rechtsberatung?
Nein. Es ist eine Zusammenfassung der amtlichen Texte, mit einem Link zu jedem, damit du dich vorbereiten kannst. Für die Ausrüstung bleiben Verleiher und Schiffsführer verantwortlich; im Zweifel gelten die zitierte Vorschrift und die nationale Behörde.
Eine Zusammenfassung zur Vorbereitung, keine Rechtsberatung. Für die Ausrüstung und ihren Zustand bleiben Verleiher und Schiffsführer verantwortlich. Regeln ändern sich – im Zweifel gilt die zitierte Vorschrift, und örtliche Verordnungen, Genehmigungen oder deine Versicherung können mehr verlangen.
Andere Länder
Werde Pilotpartner.
Für die nächste Saison nehmen wir eine kleine Gruppe von Verleihern auf – und bauen den Rest gemeinsam mit ihnen.